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Ratgeber4 Min. Lesezeit

Haus verkaufen an einen Bauträger: wann sich das wirklich lohnt

Es gibt zwei Arten, ein Haus zu verkaufen. Die eine beginnt mit einem Maler, einem Container und einem Fotografen. Die andere beginnt mit einem Telefonat. Welche die richtige ist, hängt weniger am Haus als an Ihrer Lage, und dieser Beitrag hilft Ihnen, das ehrlich zu entscheiden.

Wir sind Bauträger in Borken und kaufen Bestandsimmobilien im Westmünsterland an. Wir haben also ein offensichtliches Interesse daran, dass Sie an uns verkaufen. Genau deshalb steht weiter unten auch, wann Sie das besser nicht tun sollten.

Wann der Direktverkauf an einen Bauträger passt

Das Haus braucht Arbeit. Feuchter Keller, altes Dach, Ölheizung, Fenster aus den Achtzigern. Ein privater Käufer zieht dort ein und muss sich jede Überraschung leisten können. Er rechnet deshalb mit Sicherheitsabschlägen oder springt ganz ab. Für einen Bauträger ist derselbe Zustand eine Position in einer Kalkulation, die ohnehin aufgestellt wird.

Es soll schnell und ruhig gehen. Kein Exposé, keine Fotos Ihrer Wohnräume im Internet, keine fremden Menschen sonntags im Flur. Ein Käufer, ein Termin, eine Entscheidung.

Das Grundstück ist mehr wert als das Haus. Ein kleines Haus auf einer großen, gut gelegenen Fläche wird über den Bodenwert verkauft, nicht über die Wohnfläche. Wer das Baurecht kennt, bewertet solche Objekte anders als jemand, der nach Wohnfläche rechnet.

Mehrere müssen sich einigen. Erbengemeinschaft, Scheidung, ein Betreuungsfall. Eine belastbare Zahl auf dem Tisch hilft bei der Einigung oft mehr als eine weitere Beratung. Dazu haben wir einen eigenen Beitrag über geerbte Immobilien.

Es ist ein Objekt, das Private schwer bewerten können. Mehrfamilienhäuser, ehemalige Betriebsgebäude, aufgegebene Hofstellen. Solche Immobilien stehen oft jahrelang am Markt, ohne dass sich etwas bewegt.

Wann Sie es lassen sollten

Wenn Ihr Haus gepflegt ist, in guter Lage steht, einen zeitgemäßen Grundriss hat und Zeit für Sie keine Rolle spielt, dann bringt der Verkauf an eine Familie in aller Regel mehr. Ein Bauträger kauft, um mit dem Objekt weiterzuarbeiten, und diese Arbeit muss sich rechnen. Ein Selbstnutzer kauft, um darin zu leben, und bezahlt dafür auch den Wert, der sich nicht kalkulieren lässt.

Wir sagen Ihnen das im Termin. Jemanden in einen Verkauf zu reden, der für ihn der falsche ist, kostet uns einen Nachmittag und ihn ein paar zehntausend Euro. Mehr dazu im Vergleich Bauträger oder Makler.

Was wir ankaufen

  • Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser
  • Mehrfamilienhäuser, vermietet oder leerstehend
  • Eigentumswohnungen
  • geerbte Immobilien, auch aus Erbengemeinschaften
  • Leerstand und abrissreife Substanz
  • Gewerbeobjekte, Hallen und ehemalige Hofstellen

Unser Kerngebiet ist Borken und ein Umkreis von rund 30 Kilometern: Bocholt, Coesfeld, Stadtlohn, Velen, Reken, Heiden, Raesfeld, Gescher, Südlohn, Vreden und Ahaus.

Abriss oder Sanierung: was mit dem Haus passiert

Viele Eigentümer fragen das, und die Frage ist berechtigt. Die Antwort entscheidet die Bestandsaufnahme, nicht das Baujahr. Nicht jedes Gebäude gehört abgerissen. Viele Häuser im Münsterland haben eine Substanz, die einen Neubau überdauert, sie brauchen eine neue Hülle und eine neue Haustechnik. Wir sanieren selbst im Bestand und können deshalb beide Wege durchrechnen, statt nur einen anzubieten.

Wenn sich herausstellt, dass die Sanierung sich für Sie rechnet und Sie das Haus eigentlich behalten wollen, sagen wir das ebenfalls. Dann sprechen wir über ein Angebot für die Arbeiten statt über eines für das Haus.

Was ein vermietetes Objekt bedeutet

Bestehende Mietverhältnisse gehen mit dem Eigentum über. Kauf bricht nicht Miete, und daran ändert ein Verkauf an uns nichts. Für den Ankauf ist das kein Ausschlussgrund, es ändert aber die Kalkulation, weil sich Sanierungsschritte nicht frei takten lassen. Was das konkret heißt, sagen wir Ihnen offen, statt es im Termin zu übergehen.

Häufige Fragen

Muss ich vorher renovieren oder entrümpeln? Nein. Wir kaufen im vorhandenen Zustand an. Sie müssen weder streichen noch räumen und keine Fotos machen lassen.

Was kostet mich die Anfrage? Nichts. Einschätzung, Besichtigung und Bewertung der Substanz übernehmen wir auf eigene Kosten. Eine Provision fällt nicht an.

Wie schnell bekomme ich eine Antwort? Innerhalb von 24 Stunden, persönlich. Ob Ihr Objekt grundsätzlich passt, sagen wir meist schon im ersten Gespräch.

Ich wohne noch darin. Geht das? Ja. Übergabetermin und Auszug lassen sich im Kaufvertrag regeln. Das ist eine Frage der Absprache, kein Hindernis.

Ein Haus im Westmünsterland abzugeben?

Ein Anruf kostet Sie nichts und verpflichtet Sie zu nichts. Wir sehen uns das Objekt an und sagen Ihnen ehrlich, was es für uns wert ist und ob ein anderer Weg für Sie mehr bringt. Haus anbieten oder direkt anrufen.

Nächster Schritt

Sebastian Zielinski nimmt sich persönlich Zeit für Ihr Vorhaben.

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